N ä h e n
auf ullashome.de
Nähen ging bisher nicht wirklich intensiv an mich ran; war bei mir eher eine notwendige Arbeit, als ein Hobby.
Hosen kürzen, Übervorhänge nähen, Reissverschlüsse einsetzen, . . . mehr war da nicht.
Dann hat es mich aber doch gepackt, mal was Eigenes zu nähen und nicht nur Reparaturarbeiten.
Viel Spaß beim Anschauen meiner Ergebnisse.



02.05.2016
Nach nun sehr langer Zeit habe ich wieder die Nähmaschine rausgeholt, weil ich unbedingt eine Abdeckung
für die Nähmaschine wollte, damit sie schön geschützt ist.

Ich habe meine Maschine komplett ausgemessen (Höhe, Breite, Länge) und nach diesen Maßen den Stoff zugeschnitten.
Im oberen Streifen habe ich eine Öffnung geschnitten, damit der Tragegriff auch im abgedeckten Zustand genutzt werden kann.

Die gesamte Abdeckung habe ich ohne Anleitung, nach eigener Vorstellung genäht.





03.10.2013

Wellness-Fleecepullover nach eigenem Schnitt und Design




Ja, ich habe mich tatsächlich getraut einen eigenen Schnitt für mich zu entwerfen und es war gar nicht so schwer, wie ursprünglich angenommen. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich durch das Pulloverstricken all die Jahre doch sehr selbstbewußt an die Sache ging und schon eine ziemlich genaue Vorstellung von allem hatte.




Zuerst habe ich einen groben Schnitt nach einem gut passenden Oberteil von mir erstellt.




Dann habe ich alle wichtigen Maße von mir selbst ermittelt (Schultern, Armlänge, Länge gesamt, Hals, Halsausschnitt, usw.) und diese dann korrekt (mit jeweils 1 cm Nahtzugabe) dem groben Schnitt angepasst.




Schnitt ausgeschnitten und sicherheitshalber den Papierschnitt auf ein gut passendes Oberteil von mir draufgelegt, dass nicht ein gröberer Fehler beim Messen passiert ist.




Den Papierschnitt dann auf den Fleecestoff gelegt, mit Stecknadeln fixiert und ausgeschnitten.




Dass ich zwei unterschiedlich farbige Ärmel wollte, war schon vor dem Zuschnitt für mich klar, doch das gesamte Design entstand beim Zuschnitt selbst. Immer wieder kamen mir neue Ideen in den Kopf und wurden auch gleich umgesetzt.




Verwendet habe ich dicken Wellnessfleece (ein absoluter Traum an Weichheit und Wärme) in schwarz und rot, sowie schwarzen Bündchenstoff.




Den Rollkragen habe ich doppelt genäht und somit ersetzt er jeden Schal. Absolut kuschelig und super warm.




Der Pulli passt sehr sehr gut und wirkt auch sehr edel.



           
           


15.09.2013
Buchumschlag aus einem Tilda-Stoffpaket

//Die Anleitung habe ich aus dem Internet und ist massig zu finden, wenn man "Buchumschlag nähen" bei der Suche eingibt.\\



Diesen Buchumschlag habe ich in Angriff genommen, um meinem Mann mal wieder eine unverhoffte Freude zu machen. Ist mir auch gelungen, denn er war total begeistert.



Auf Bild 1 ...
... seht ihr den Buchumschlag komplett fertig mit Inhalt. Das Lesezeichen habe ich mit einem Namensschild (am PC erstellt) versehen, dann laminiert und anschließend mit einer grünen Öse befestigt. Ich denke, hier kann man sich noch sehr viel mehr einfallen lassen, ein kreatives Lesezeichen herzustellen.



Bild 2 ...
... zeigt, wie der Umschlag innen aussieht, mit den beidseitigen Einschubfächern für den Bucheinband. Auch sieht man hier schön den Klettpunkt, der auf der Lasche angebracht ist.



Bild 3 ...
... zeigt den Umschlag von außen. Auf der rechten Seite sieht man auch den Klettpunkt in weiß. Das Gegenstück vom Klettpunkt befindet sich auf der Verschlusslasche.



           
           


02.09.2013
Kosmetiktäschchen vom Blog pattydo

Die Anleitung zu diesem Täschchen gibt es hier




Mein erstes Kosmetiktäschchen ist fertig und ich bin mächtig stolz darauf. Es ist so, wie ich es mir vorgestellt habe.




Ich habe verwendet:
in schwarz = feinen Cordsamt,
in rot = Pannesamt mit aufgeklebten flachen Pailletten,
dünnes Vlies für die Stabilität
roten Futterstoff,
1 roten Reißverschluss 20 cm.





Da ich von Hause aus immer alles perfekt machen möchte, hat die Näharbeit doch lange gedauert. Eine Profinäherin hat solch ein Täschchen mit Sicherheit an einem Abend fertig. Ich brauchte schon alleine für den Zuschnitt (ohne Rollschneider!) schon einen Abend. Das Nähen ging dann relativ schnell und war auch nicht schwer nachzuarbeiten.




Mittlerweile habe ich jetzt zwei Rollschneider und eine gute Schneiderschere, was die Arbeiten doch sehr erleichtert und somit auch alle Arbeiten viel schneller gehen. Auch ein 32er Geodreieck habe ich mir geleistet, denn die Stoffzuschnitte sollen ja unbedingt gerade und nicht schief verlaufen.


Dieses Täschchen habe ich dann noch einmal genäht (12.09.2013), doch am oberen Rand mit einer anderen Borte (siehe Bild 3). Sie hat auch schon den Besitzer gewechselt und wurde superfreudig angenommen.